Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im September 2020 Waren im Wert von 16,2 Milliarden Euro.

Der Wert der NRW-Exporte war im Jahr 2020 mit 176,2 Milliarden Euro nicht nur um 9,0 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor, sondern lag damit auf dem niedrigsten Stand seit zehn Jahren (2010: 160,2 Mrd. Euro). Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, war der Wert der Importe im vergangen Jahr um 9,5 Prozent niedriger als 2019 und erreichte damit das niedrigste Ergebnis seit 2016 (damals: 206,7 Mrd. Euro).

Gemessen am Exportwert gingen im Vergleich zu Dezember 2019 die Ausfuhren der NRW-Wirtschaft nach Italien (−98,7 Millionen Euro; −12,6 Prozent) und in die Volksrepublik China (−45,3 Millionen Euro; −4,8 Prozent) am stärksten zurück. Die höchsten Zuwächse gab es bei den Ausfuhren nach Polen (+74,7 Millionen Euro; +10,2 Prozent) und nach Ungarn (+26,7 Millionen Euro; +10,2 Prozent). Für das Vereinigte Königreich wurden ein Einfuhrwert von 704,8 Millionen Euro (−10,9 Prozent) und ein Ausfuhrwert von 734,3 Millionen Euro (+9,6 Prozent) ermittelt.

Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) waren die Ausfuhren im Dezember 2020 mit 8,5 Milliarden Euro um 0,5 Prozent höher als im Dezember 2019. Die Importe aus den EU-Ländern erhöhten sich um 0,9 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro. Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten stieg um 0,4 Prozent auf 5,8 Milliarden Euro. Die Importe stiegen um 6,9 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro.

Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll.

(IT.NRW)