Erstmalig dokumentiert die Sonepar Deutschland GmbH ihr Engagement für ökologische wie soziale Nachhaltigkeit. Der Bericht führt Initiativen, Projekte und konkrete Maßnahmen im Zeitraum 2019 bis 2020 auf, mit denen der Elektrogroßhändler das selbstgesteckte Ziel eines verantwortungsvollen Wachstums erreichen will. Der Bericht steht ab sofort auf www.sonepar.de als Download zur Verfügung.

„Wachstum um seiner selbst willen ist kein tragfähiges Geschäftsmodell für unsere Zeit,“ so Dr. Stefan Stegemann, Vorsitzender der Geschäftsführung. „Wir streben vielmehr ein sinnvolles, qualitatives Wachstum an, das wirtschaftliche, ökologische und soziale Belange gleichberechtigt verfolgt.“

Konkret bemüht sich Sonepar in Deutschland um geschlossene Materialkreisläufe, will so schnell wie möglich plastikfrei verpacken und bis 2023 bilanziell klimaneutral sein. Zur Erreichung dieser strategischen Nachhaltigkeitsziele wurden zahlreiche Projekte gestartet und Initiativen ergriffen, deren Erfolge nun erstmals für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2020 dokumentiert wurden. Die Inhalte wurden in Anlehnung an die GRI-SRS Standards erstellt.

 

Energetische Maßnahmen und Sanierungen

An allen Standorten konnte Sonepar in Deutschland etwa durch die Umrüstung auf nutzungsabhängige LED-Beleuchtung, Wärmetauscher und großflächige Photovoltaik-Anlagen seine Energieeffizienz bereits deutlich steigern und die Gesamtmenge der CO2-Emissionen im Berichtszeitraum um 7.625 Tonnen reduzieren. Zugleich stieg der Einsatz von Ökostrom von 62 % auf 77 % am Gesamtverbrauch.

Mit umfassenden Serviceleistungen unterstützt der Elektrogroßhändler auch seine Kunden dabei, Energieeffizienz umzusetzen. Über das eigene Label „E+“ etwa können die Kunden energieeffiziente Produkte und Lösungen leicht identifizieren.

 

Mobilitätskonzept

Zur weiteren Reduzierung von Treibhausgasemissionen sensibilisiert die Sonepar Deutschland GmbH seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter regelmäßig für das Thema Dekarbonisierung. Zusätzlich zu regelmäßigen, teilweise verpflichtenden Schulungen und Aufklärungskampagnen zur Ressourcenschonung bietet das Unternehmen ein bundesweites Fahrrad-Leasing-Programm an. Ab Dezember wird der Fuhrpark sukzessive um elektrifizierte Fahrzeuge erweitert. An den ersten Niederlassungen wurde bereits mit dem Ausbau der notwendigen Lade-Infrastruktur begonnen.

Im Rahmen seiner Lieferantenrichtlinien fordert Sonepar auch seine Lieferanten und Transporteure auf, verbrauchsarme Hybrid- oder Elektrofahrzeuge zu verwenden. Ob sich der Einsatz von E-Transportern auch für Sonepar selbst anbietet, wird aktuell am Standort in Holzwickede getestet. In der eigenen Logistik achtet Sonepar zudem auf optimierte Lkw-Ladungen, Lieferwege und bündelt zu diesem Zweck Aufträge. Die verbleibenden 27.033 Tonnen CO2 aus der LKW- und PKW-Flotte konnte Sonepar 2021 über die Investition in lokale und globale Klimaschutzprojekte kompensieren.

 

Kompensation von CO2-Emissionen

Die Investition in regenerative Energien und die Aufforstung von Wäldern ist für Sonepar in Deutschland eine zusätzliche Maßnahme, um verbleibende CO2-Emissionen, auf die sie keinen direkten Einfluss haben, zumindest zu kompensieren. Zu diesem Zweck unterstützt das Unternehmen globale Projekte, wie das Wasserkraftwerk Hydropowerkraftwerk Uri 2 in Indien, sowie lokale Initiativen. Gemeinsam mit der Agentur natureOffice wurden ergänzend Aufforstungsprojekte in verschiedenen deutschen Wäldern initiiert, sodass Sonepar in Deutschland bis Ende 2021 über 17.000 Bäume gepflanzt haben wird.