Im Zusammenhang mit dem Thema „Geldwäsche und Terrorismus“ hat die EU mit der Delegierten Verordnung (EU) 2020/855 der Kommission vom 07.05.2020 die Liste der Hochrisikostaaten geändert.

In der EU-Hochrisikostaatenliste sind Staaten aufgeführt, die als Staaten mit hohem Risiko gelten. Seit dem 09.07.2020 sind folgende Länder nicht mehr als Hochrisikodrittländer aufgelistet:

Äthiopien,
Bosnien und Herzegowina,
Guyana,
Demokratische Volksrepublik Laos,
Sri Lanka und
Tunesien.

Ab dem 01.10.2020 kommen folgende Hochrisikodrittländer hinzu:

Bahamas,
Barbados,
Botsuana,
Ghana,
Jamaika,
Kambodscha,
Mauritius,
Mongolei,
Myanmar/Birma,
Nicaragua,
Panama und
Simbabwe.

Für Transaktionen mit Personen aus einem der Hochrisikodrittländer gelten nach dem Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten (Geldwäschegesetz – GwG) besondere Sorgfaltspflichten.