Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im September 2021 Waren im Wert von 17,8 Milliarden Euro. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 10,7 Prozent mehr als im September 2020. Der Wert der Importe lag mit 22,8 Milliarden Euro um 20,3 Prozent über dem des Vorjahresmonats.

Der Exportwert von September 2019 (16,4 Milliarden Euro) wurde um 8,5 Prozent überschritten. Der Importwert war um 10,1 Prozent höher als im September 2019 (20,7 Milliarden Euro).

 
Im Warenaustausch mit den Ländern der Europäischen Union (EU 27) erhöhten sich die Ausfuhren im September 2021 mit 10,9 Milliarden Euro gegenüber September 2020 um 13,1 Prozent. Für die Importe aus den EU-Ländern wurde ein Anstieg um 19,8 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro ermittelt. Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten stieg um 7,3 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Die Importe von dort waren mit 10,0 Milliarden Euro um 20,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor.

Von Januar bis September 2021 summierte sich der Exportwert auf 149,0 Milliarden Euro (+14,8 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 188,8 Milliarden Euro (+16,2 Prozent). Gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2019 stieg der Exportwert um 1,6 Prozent (146,6 Milliarden Euro) und der Wert der Einfuhren um 2,1 Prozent (184,9 Milliarden Euro).

Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (IT.NRW)