In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden von Januar bis Juni 2021 rund 56,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.

In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden von Januar bis Juni 2021 rund 56,9 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen. Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt mitteilt, lag der Güterumschlag damit um 6,4 Prozent über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 war der Güterumschlag aber um 4,4 Prozent niedriger.

Bei nahezu der Hälfte der im ersten Halbjahr 2021 von Binnenschiffen umgeschlagenen Güter handelte es sich um Erze, Steine, Erden u. Ä. (16,4 Millionen Tonnen) und Kokerei- und Mineralölerzeugnisse (11,1 Millionen Tonnen).

 

Güterumschlag von Binnengüterschiffen in den NRW-Binnenhäfen
von Januar bis Juni
Güterabteilung 2020 2021
in Millionen Tonnen Veränderung1)
Insgesamt 53,5 56,9 +6,4 %
  darunter
    Erze, Steine und Erden u. Ä. 14,9 16,4 +10,5 %
    Kokerei- und Mineralölerzeugnisse 11,5 11,1 −3,5 %
    Kohle, rohes Erdöl und Erdgas 6 7,1 +17,1 %
    chemische Erzeugnisse 6,6 6,6 −0,9 %
1) gegenüber dem  entsprechenden Vorjahreszeitraum

 

Wie die Statistiker weiter mitteilen, war beim Containerumschlag im ersten Halbjahr 2021 ein Zuwachs von 11,9 Prozent auf rund 585 000 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) zu verzeichnen: Der Empfang von Containern (280 100 TEU) war dabei um 10,8 Prozent und der Containerversand (305 000 TEU) um 12,9 Prozent höher als ein Jahr zuvor. Die in Containern beförderte Tonnage stieg um 17,3 Prozent.

Die beförderte Zahl an Containern wird in sog. TEU gemessen. Ein TEU entspricht einem ISO-Container, der 6,058 Meter lang, 2,438 Meter breit und 2,591 Meter hoch ist. (IT.NRW)

(373 / 21) Düsseldorf, den 23. September 2021