Einmalige Verschiebung in den Herbst ermöglicht größtmögliche Teilnahmepotentiale auf Aussteller- und Besucherseite insbesondere mit Blick auf asiatische Absatz- und Herstellermärkte


„Unser Anspruch als weltweite Leitmesse der Hartwarenbranche ist es, einen möglichst vollständigen Überblick über den globalen Markt zu geben und Anbieter und Einkäufer aus aller Welt zusammenzubringen. Auf dieser Basis haben wir gemeinsam mit den Verbänden und Ausstellern entschieden, die INTERNATIONALE EISENWARENMESSE statt wie geplant vom 6. bis 9. März 2022 vom 25. bis 28. September 2022 abzuhalten,“ verkündete Koelnmesse-Geschäftsführer Oliver Frese heute in Köln.

Nachdem die pandemische Lage sich weltweit weiterhin dynamisch entwickelt und bereits jetzt klar ist, dass im März insbesondere für wichtige asiatische Überseemärkte strenge Reiserestriktionen herrschen werden, ist dieses Szenario für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation: Die Aussteller können mit längerer Vorlaufzeit für den September planen und sich auf eine gewohnt internationale Besucherschaft auch aus Asien freuen. Besucher erwartet ein renommiertes Teilnehmerfeld sowie ein attraktives Eventprogramm mit hoher Beteiligung durch ausstellende Unternehmen.

„Wir haben in diesem Herbst unter anderem mit der Ernährungsmesse Anuga und der Internationalen Dental-Schau (IDS) bewiesen, dass Fachmessen mit dem Hygiene- und Sicherheitskonzept der Koelnmesse auch auf internationalem Niveau wieder möglich und für alle sicher durchzuführen sind. Mehr noch: Unsere Kunden waren hochzufrieden mit den Geschäftstätigkeiten auf diesen Veranstaltungen,“ führte Oliver Frese aus. „Es müssen aber auch gewisse branchenspezifische Rahmenbedingungen gegeben sein, um die volle Power des persönlichen Austauschs auf einer internationalen Leistungsschau auf die Straße zu bringen. Im Falle der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE wird diese Power durch die Teilnahme des asiatischen Marktes im September deutlich größer ausfallen können als im kommenden März.“

Der asiatische Hersteller- und Absatzmarkt nimmt in der Hartwarenbranche einen hohen Status ein. Viele asiatische Länder haben derzeit Deutschland und große Teile Europas angesichts tendenziell hoher Inzidenzen wieder als Risikogebiet identifiziert, das Reisen aus diesen Ländern wird bis ins Frühjahr hinein schwer möglich sein. Basierend auf den Erfahrungen aus 2021 und mit Fortschreiten der globalen Impfkampagne sollte sich die Situation im September 2022 vollkommen anders darstellen.

Die Entscheidung für die Verschiebung der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE fiel demnach unabhängig von der Situation anderer Frühjahrsmessen im Portfolio der Koelnmesse, bei denen sich Aussteller- und Besucherstruktur teils erheblich unterscheiden.

Voller Rückhalt der Branche
„Die Branche braucht eine starke INTERNATIONALE EISENWARENMESSE, um langfristig erfolgreich Geschäfte machen zu können,“ kommentierte Wolfgang J. Kirchhoff, Vorsitzender des Fachbeirats und Geschäftsführer Witte Tools. „Wenn die Gegebenheiten dafür 2022 im September besser sind als zum gewohnten Termin im März, dann ist die Verschiebung für die Branche und die Messe die einzig logische und richtige Entscheidung.“

„Die deutsche Werkzeugindustrie ist stark exportorientiert. Wir brauchen deshalb eine international breit besuchte INTERNATIONALE EISENWARENMESSE und wir sind zuversichtlich, mit der Verschiebung dieses Ziel zu erreichen,“ äußerte sich Stefan Horst, Geschäftsführer des Fachverbandes Werkzeug Industrie bezüglich der Verschiebung.

„Das Wichtigste vorweg: Wir dürfen uns weiterhin auf eine INTERNATIONALE EISENWARENMESSE im Jahr 2022 freuen und damit auf ein wichtiges Instrument, um uns in diesen bewegten Zeiten als Branche gemeinsam für die Zukunft zu rüsten. Die Verschiebung ermöglicht es allen ausstellenden Unternehmen, sich nach einem erwartbar harten Winter dann wieder mit voller Kraft den Messevorbereitungen zu widmen,“ konstatierte Norbert Lindemann, Managing Director Herstellerverband Haus & Garten e.V.

„Messen sind die Lebensader unserer internationalen Geschäftstätigkeiten und spielen eine immense Rolle darin, der durch die Pandemie angeschlagenen globalen Wirtschaft wieder auf die Sprünge zu helfen. Die INTERNATIONALE EISENWARENMESSE gehört zu den Veranstaltungen, deren Besuch wir unseren Mitgliedern jederzeit empfehlen. Dass wir uns mit einem persönlichen Wiedersehen in Köln gedulden müssen, schmälert die Vorfreude keineswegs,“ so John Herbert, Generalsekretär der Verbände EDRA/GHIN in Vertretung der internationalen Heimwerkermärkte.

März-Veranstaltung keine Blaupause
Lange geplant und damit bereits in den Startlöchern stehen jetzt schon hochkarätige informative Sonderschauen und Themenplattformen wie die eCommerce area, die innovative, disruptive Lösungen und Strategien für den Handel im Bereich Payment, Shopsysteme, ERP, Hosting, Search Engine Optimization sowie Multichannel präsentiert. Auch die digitale Erweiterung EISENWARENMESSE @home wird im September angeboten. „Dennoch wollen wir die bisherigen Planungen für den März nicht nur eins zu eins auf den September übertragen: Dafür dreht sich die Welt einfach zu schnell,“ kündigte Matthias Becker, Director der INTERNATIONALEN EISENWARENMESSE, an. „Wir werden uns die Themen ansehen, die der Branche derzeit unter den Nägeln brennen und unsere Planungen selbstverständlich dahingehend anpassen.“