Nutzen: Aussteller und Besucher sollen zukünftig noch stärker von der globalen Branchenkompetenz und lokalen Marktkenntnissen profitieren.

Erfolgsgarant: Internationale Veranstaltungsportfolios mit klarer Themenfokussierung bieten Kunden maßgeschneiderte Lösungen.

Herausforderung Digitalisierung: Messe Düsseldorf begleitet aktiv den Wandel innerhalb der Branchen.

Die Messe Düsseldorf Gruppe wird ihr internationales Geschäft und Netzwerk im Bereich herausragender Weltleitmessen, insbesondere im Investitionsgüterbereich, nachhaltig ausbauen. Den Grundstein für die weltweite Expansionsstrategie hat das Unternehmen im Rahmen seiner Strategie „Messe Düsseldorf 2030“ mit einer Neupositionierung seines globalen Veranstaltungsangebots geschaffen. Die Verantwortlichkeiten aller Inlands- und Auslandsmessen sind nach Themen der Düsseldorfer Weltleitmessen in einer Hand gebündelt und die vier größten „Messefamilien“ zu den globalen Portfolios „Packaging & Processing“, „Health & Medical Technologies“, „Plastics & Rubber“ und „Metals & Flow Technologies“ zusammengefasst.
„Dank der inhaltlichen und organisatorischen Fokussierung lassen sich Branchenkompetenz, Kontakte und Markenrenommee unserer Düsseldorfer Weltleitmessen für Veranstaltungen im Ausland besser nutzen, länderübergreifende Synergien schaffen und damit echte Mehrwerte für international tätige KMUs und Industrieunternehmen generieren“, erläutert Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH, seine Strategie.
Einen konsequenten Schritt hin zur Stärkung der Marke geht als Erstes das Veranstaltungsportfolio rund um die Verpackungsmesse interpack. Unter dem neuen Label „interpack alliance“ werden künftig alle internationalen Veranstaltungen, die zum Bereich Packaging & Processing gehören, im Sinne einer erhöhten Wahrnehmung geschärft und im Rahmen einer einheitlichen und global übergreifenden Markenstrategie positioniert.

Erfolgreiche Innovationsbörsen für die Industrie
Die Verpackungsfachleute der Welt warten bereits auf ihre interpack in 2017, die Medizintechniker und Mediziner treffen sich einmal im Jahr, wenn die MEDICA ruft, in Düsseldorf. Kunststofftechniker, Hersteller von Roh- und Hilfsstoffen sowie von Maschinen und Ausrüstungen der Branche fiebern der Kunststoffmesse K entgegen, die im kommenden Oktober ihre Innovationen ins Rampenlicht stellt. Auf der drupa traf sich ganz aktuell die Print Medien-Industrie der Welt. 260.000 Fachbesucher erlebten eine sich in der Konsolidierung befindliche Branche, die mit Erfolg neue Geschäftsfelder erschließt.
„Unsere Leitmessen sind eigene Entwicklungen, eigene Marken. Sie agieren als erfolgreiche Innovationsbörsen für die Industrie. Was mit der Fokussierung auf Branchen begann, haben wir in der Vergangenheit konsequent ausgebaut, mit Kernkompetenzen in unterschiedlichen Märkten“, berichtet Dornscheidt.

Weltmarken erschließen neue Wachstumsmärkte
So haben die Weltmarken vom Rhein – die interpack, MEDICA, K, drupa oder wire&Tube – längst weltweit Spinn-Offs etabliert. Rund 50 Ableger der Weltleitmessen sind in den Wachstumsmärkten zu Hause und führen die Innovatoren der jeweiligen Branchen mit den Industrien der regionalen Märkte zusammen. Mit der Fokussierung des globalen Portfolios und der Erweiterung der internationalen Vertriebsaktivitäten möchte die Messe Düsseldorf ihr Engagement insbesondere in den Wirtschaftsräumen Asien, Nord- und Südamerika in den kommenden Jahren weiter verstärken und ausbauen.
„Dabei geht es uns nicht um den alleinigen Verkauf von Ausstellungsfläche“, wie der Düsseldorfer Messechef betont. Vielmehr gelte es, die langjährige internationale Marktexpertise und die Branchenkompetenzen der Messe Düsseldorf konsequent für eine Optimierung aller Veranstaltungen zu nutzen. „Wie an unserer Homebase in Düsseldorf müssen und wollen wir auch im internationalen Messegeschäft sicherstellen, dass innovative Aussteller hochqualitative Fachbesucher mit höchster Entscheiderkompetenz treffen“, so das Credo Dornscheidts. „Nur auf diesem Wege können wir Aussteller wie auch Besucher auf ihrem Weg in neue Märkte unterstützen und mit unseren Kunden weiter wachsen und expandieren. Das ist auch der Weg, um unsere Position als weltweite No. 1 in der Organisation von Investitionsgütermessen langfristig zu festigen. Langfristig wird diese Strategie auf die gesamte Markenentwicklung einzahlen.“

Veränderungsprozesse von Branchen und Märkten gestaltend begleiten
Die Messemacher in Düsseldorf wissen, dass nur diejenigen im internationalen Messegeschäft erfolgreich sein können, die das technologische Innovationstempo global agierender Unternehmen und die Besonderheiten der lokalen Märkte abbilden. Daran arbeitet der Konzern weltweit im engen Austausch mit Vertretern von Industrie und Verbänden. Insbesondere die fortschreitende Digitalisierung, die sämtliche Industrien vor tiefgreifende Veränderungen stellt, müssen die jeweiligen Messen adaptieren und, wie das jüngste Beispiel der drupa zeigt, mit neuen Informations- und Veranstaltungsangeboten gestaltend begleiten. Eruptiv lässt sich die Entwicklung der Druck- und Medienbranche beschreiben, die sich seit vielen Jahren in einem digitalen Taumel befindet. Eine Veränderung der Nomenklatur der Messe, die Öffnung der drupa hin zu neuen Technologien und Anwendungen hat sich bewährt. 1.837 Aussteller aus 54 Ländern – davon mehr als 400 Erstaussteller neuer digitaler Technologien des Print 4.0 – sprechen eine überzeugende Sprache. Mit 76 Prozent internationaler Fachbesucher unterstrich die drupa 2016 sehr deutlich ihre weiterhin führende Position als Weltleitmesse der Print Medien-Industrie. „Das“, so Dornscheidt, „ist das Ergebnis der konsequenten Weiterführung einer etablierten Marke, die es verstanden hat, neue Entwicklungen nicht nur zu adaptieren, sondern zum Erfolg für die Kunden zu führen“.

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