Am 04.04.2018 war der WDR zu Gast in der Geschäftsstelle des AHV NRW e. V.. In einem Interview für die Aktuelle Stunde am gleichen Abend hat der Geschäftsführer des AHV NRW Stellung bezogen zur Ingangsetzung der Eskalationsspirale beim Handelskonflikt zwischen den beiden Supermächten China und USA.

Noch kann man nicht absehen, welche konkreten Auswirkungen der Handelsstreit auf die NRW-Wirtschaft haben wird. Die Verunsicherung zeigt sich bereits jetzt an den Börsen und Unternehmen halten sich mit Investitionen zurück. 

Aufgrund der Stahl- und Aluminiumzölle auf Einfuhren in die USA rechnet man mit einer Umlenkung der Warenströme hin zu Europa. Die gegenseitige Ausweitung von Strafzöllen auf weitere Produktgruppen gehen zu Lasten von Unternehmen und von Verbrauchern auf beiden Seiten und endet in einer Sackgasse. Es gibt nur Verlierer.

Eine Instrumentalisierung der Zölle für andere handelspolitische Konflikte, wie z.B. der Schutz geistigen Eigentums in China, ist kontraproduktiv. Solche Problemstellungen müssen am Verhandlungstisch gelöst werden. Man sollte in diesem Zusammenhang mehr miteinander als übereinander reden. 

Das Interview finden Sie hier: https://youtu.be/b1ITOgEuahw (ab 27m47sec)

 

© 2018 AHV NRW - Aussenhandelsverband Nordrhein-Westfalen e.V.