Argentinien rückt wieder verstärkt in den Fokus der deutschen Wirtschaft. Die Bundesregierung unterstützt deutsche Exporteure seit jeher auf vielfältige Weise auf ihrem Weg nach Argentinien.

Ein weiterer wichtiger Schritt zur Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Argentinien wurde nun getan: In seiner September-Sitzung beschloss der Interministerielle Ausschuss für Exportkreditgarantien (IMA), den seit Anfang 2002 bestehenden Deckungsausschluss für Geschäfte im öffentlichen Sektor aufzuheben.

Voraussetzung für eine entsprechende Absicherung durch den Bund ist allerdings, dass Sicherheiten des argentinischen Finanzministeriums oder der Zentralbank vor-liegen. Neben der Öffnung der Deckungspolitik für Geschäfte mit dem öffentlichen Sektor wurden Beschränkungen im privaten Sektor (Begrenzung durch einen Plafond) vollständig aufgehoben.

Mit den erweiterten Deckungsmöglichkeiten trägt die Bundesregierung den positiven wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen in Argentinien Rechnung. Positiv wirkt sich vor allem das Umschuldungsabkommen aus, das im Mai 2014 unterzeichnet wurde. Seitdem hat Argentinien mehrere vereinbarte Raten auf noch offene bundesgedeckte Handelsforderungen pünktlich beglichen.

Quelle:

Exportkreditgarantien des Bundes

Hermesdeckungen

AGA-Report Nr. 270

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