Der BGA hat eine gemeinsame Eingabe der Spitzenverbände der Deutschen Wirtschaft mit Anregungen für Änderungen des BMF-Schreibens zu den „Grundsätzen zur ordnungsmäßigen Führung und Aufbewahrung von Büchern, Aufzeichnungen und Unterlagen in elektronischer Form und zum Datenzugriff (GoBD)" vom 14.11.14 unterstützt.

Anlass für die Eingabe vom 07.12.17 sind Zweifelsfragen, die sich aus der voranschreitenden Digitalisierung und durch Rechtsunsicherheiten ergeben haben.

Die Verbände heben darin hervor, dass die komplexen Regelungen dazu führen, dass die Unternehmen auf Grund von Unklarheiten und Unsicherheiten mehr Unterlagen als notwendig aufbewahren, was zu unnötigen Belastungen führt.

Sie plädieren vor diesem Hintergrund dafür, die GoBD zu vereinfachen und verständlicher zu machen, um die Rechtsicherheit zu verbessern, Bürokratie abzubauen und die Digitalisierung zu fördern.

Verschiedene wichtige Bestimmungen bzw. Unsicherheiten werden wie der Anwendungsbereich der Regelungen zum Scanvorgang, die Anforderungen an das mobile Scannen, die Eingrenzung von GoBD-relevanten Daten, die Abgrenzung von GoBD-relevanten Vor- und Nebensystemen, die Konvertierung und elektronische Aufbewahrung von aufbewahrungspflichtigen Unterlagen, Unveränderbarkeit und Protokollierung von Änderungen, Verfahrensdokumentation und maschinelle Auswertbarkeit werden angesprochen.

Wir werden weiter berichten.

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