Nach Artikel 79 Abs. 1 UZK-IA haben die durch das Allgemeine Präferenzsystem (APS) begünstigten Länder am 01.01.2017 mit der Registrierung im System des registrierten Ausführers (REX) begonnen.

Auf Antrag wurde bei einigen begünstigten Ländern der Beginn der Registrierung auf den 01.01.2018 oder 01.01.2019 verschoben.

Ab dem festgelegten Datum der Registrierung beginnt zudem ein Übergangszeitraum von 12 Monaten, der auf Antrag um 6 Monate verlängert werden kann, in dem diese Länder weiterhin Ursprungszeugnisse nach "Formblatt A" ausstellen dürfen.

Dieser Übergangszeitraum endete bei folgenden begünstigten Ländern am 31.12.2017:

Burundi,

Zentralafrikanische Republik,

Kongo (Republik),

Cookinseln,

Dschibuti,

Äthiopien,

Föderierte Staaten von Mikronesien,

Äquatorialguinea,

Kenia,

Kiribati,

Komoren (ohne Mayotte),

Laos,

Liberia,

Mali,

Nauru,

Niueinsel,

Pakistan,

Sierra Leone,

Somalia,

Südsudan,

São Tomé und Principe,

Togo,

Timor-Leste,

Tuvalu und

Jemen.

Mit Beendigung des Übergangszeitraums dürfen diese Länder keine Ursprungszeugnisse nach "Formblatt A" mehr ausstellen, das bedeutet, dass seit dem 01.01.2018 in diesen Ländern ausgestellte Ursprungszeugnisse nach "Formblatt A" für das Gewähren des APS-Zollsatzes nicht mehr anerkannt werden dürfen.

Die bis Ende des Übergangszeitraumes ausgestellten Ursprungszeugnisse nach "Formblatt A" können im Rahmen ihrer Gültigkeit jedoch weiterhin für das Gewähren des APS-Zollsatzes anerkannt werden. In diesen Fällen gewährt derzeit aber das IT-Verfahren ATLAS nicht den begünstigten APS-Zollsatz, sondern unzutreffend den Drittlandszollsatz. An der Anpassung des IT-Verfahrens ATLAS wird zurzeit gearbeitet.

Weitere Informationen finden Sie unter www.zoll.de

 

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