Antidumpingmaßnahmen betreffend "Weinsäure" mit Ursprung in der VR China könnten zum 24.04.17 außer Kraft treten.

Nach Artikel 11 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2016/1036 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 08.06.16 über den Schutz gegen gedumpte Einfuhren aus nicht zur Europäischen Union gehörenden Ländern gibt die Kommission bekannt, dass die Antidumpingmaßnahmen betreffend "Weinsäure" mit Ursprung in der VR China zum 24.04.17 außer Kraft treten, sofern keine Überprüfung nach dem folgenden Verfahren eingeleitet wird.

Die Unionshersteller können einen schriftlichen Antrag auf Überprüfung stellen. Dieser Antrag muss ausreichende Beweise dafür enthalten, dass das Dumping und die Schädigung im Falle des Außerkrafttretens der Maßnahmen wahrscheinlich anhalten oder erneut auftreten würden. Sollte die Kommission eine Überprüfung der betreffenden Maßnahmen beschließen, erhalten die Einführer, die Ausführer, die Vertreter des Ausfuhrlands und die Unionshersteller Gelegenheit, die im Überprüfungsantrag dargelegten Sachverhalte zu ergänzen, zu widerlegen oder zu kommentieren.

Rechtsgrundlage ist die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 349/2012 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls auf die Einfuhren von Weinsäure mit Ursprung in der VR China im Anschluss an eine Auslaufüberprüfung nach Artikel 11 Absatz 2 der Verordnung (EG) Nr. 1225/2009 (ABL "L 110" vom 24.04.2012).

Der Wortlaut der Bekanntmachung ist hier einsehbar.

Quelle:

Amtsblatt der Europäischen Union (ABL "C 329" vom 07.09.16)

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