Die Antidumpingmaßnahmen betreffend "Oxalsäure" mit Ursprung in Indien und in der VR China könnten zum 19.04.2017 außer Krafttreten.

Nach Artikel 11 Absatz 2 der Verordnung (EU) 2016/1036 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 08.06.16 über den Schutz gegen gedumpte Einfuhren aus nicht zur Europäischen Union gehörenden Ländern gibt die Kommission bekannt, dass die Antidumpingmaßnahmen betreffend "Oxalsäure" mit Ursprung in Indien und in der VR China zum 19.04.17 außer Kraft treten, sofern keine Überprüfung nach dem folgenden Verfahren eingeleitet wird.

Die Unionshersteller können einen schriftlichen Antrag auf Überprüfung stellen. Dieser Antrag muss ausreichende Beweise dafür enthalten, dass das Dumping und die Schädigung im Falle des Außerkrafttretens der Maßnahmen wahrscheinlich anhalten oder erneut auftreten würden. Sollte die Kommission eine Überprüfung der betreffenden Maßnahmen beschließen, erhalten die Einführer, die Ausführer, die Vertreter des Ausfuhrlands und die Unionshersteller Gelegenheit, die im Überprüfungsantrag dargelegten Sachverhalte zu ergänzen, zu widerlegen oder zu kommentieren.

Die Unionshersteller können nach der Veröffentlichung dieser Bekanntmachung auf der genannten Grundlage einen schriftlichen Antrag auf Überprüfung stellen.

Rechtsgrundlage ist die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 325/2012 des Rates zur Einführung eines endgültigen Antidumpingzolls und zur endgültigen Vereinnahmung des vorläufigen Zolls auf die Einfuhren von Oxalsäure mit Ursprung in Indien und der VR China (ABL "L 106" vom 18.04.12).

Die Bekanntmachung des bevorstehenden Außerkrafttretens bestimmter Antidumpingmaßnahmen bei "Oxalsäure" ist im Wortlaut hier einsehbar.

Quelle:

Amtsblatt der Europäischen Union (ABL "C 329" vom 07.09.16).

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