In den nordrhein-westfälischen Binnenhäfen wurden von Januar bis Juni 2016 insgesamt 64,5 Millionen Tonnen Güter umgeschlagen.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als amtliche Statistikstelle des Landes mitteilt, lag der Güterumschlag damit um 0,4 Prozent über dem Ergebnis des entsprechenden Vorjahreszeitraums. Mit 23,3 Prozent war nahezu ein Viertel der beförderten Tonnage dem Gefahrgut zuzuordnen.

Güterumschlag von Binnengüterschiffen in den NRW-Binnenhäfen von Januar bis Juni Güterabteilung 2015 2016 in Millionen Tonnen Veränderung1) Insgesamt 64,2 64,5 + 0,4 % darunter Erze, Steine und Erden u. Ä. 19,1 19,4 + 1,5 % Kokerei- und Mineralölerzeugnisse 11,5 11,4 – 0,8 % Kohle, rohes Erdöl und Erdgas 10,2 11,0 + 7,7 % chemische Erzeugnisse 7,0 7,0 + 0,4 % p269 16

1) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum

Wie die Statistiker weiter mitteilen, war beim Containerumschlag im ersten Halbjahr 2016 ein Rückgang von 3,5 Prozent auf rund 583 900 TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) zu verzeichnen: Der Empfang von Containern (280 100 TEU) war dabei um drei Prozent, der Containerversand (303 800 TEU) um vier Prozent niedriger als der entsprechende Vorjahreswert.

Die in Containern beförderte Tonnage stieg um 3,5 Prozent. Die beförderte Zahl an Containern wird in sog. TEU gemessen. Ein TEU entspricht einem ISO-Container, der 6,058 Meter lang, 2,438 Meter breit und 2,591 Meter hoch ist.

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