Die nordrhein-westfälische Wirtschaft exportierte im April 2020 Waren im Wert von 12,1 Milliarden Euro.

Wie Information und Technik Nordrhein-Westfalen als Statistisches Landesamt anhand vorläufiger Ergebnisse mitteilt, waren das 4,2 Milliarden Euro bzw. 25,7 Prozent weniger als im April 2019. Der Wert der Importe war mit 16,1 Milliarden Euro um 21,1 Prozent niedriger als ein Jahr zuvor.

Die Ausfuhren nach Frankreich verringerten sich am stärksten: Der Exportwert sank gegenüber dem entsprechenden Vorjahresmonat um 516 Millionen Euro bzw. 37,5 Prozent. Der Wert der Exporte in die Niederlande sank um 494 Millionen Euro. Die Ausfuhren in die Volksrepublik China stiegen dagegen um rund 71 Millionen Euro.

Im Warenaustausch mit allen Ländern der Europäischen Union (EU 27) fielen die Ausfuhren im April 2020 mit 7,0 Milliarden Euro um 30,4 Prozent niedriger aus als im April 2019. Bei den Importen aus den EU-Ländern wurde ein Rückgang um 28,6 Prozent auf 8,4 Milliarden Euro verzeichnet. Der Wert der Exporte in die Nicht-EU-Staaten sank um 18,4 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro. Bei den Importen wurde ein Rückgang um 11,1 Prozent auf 7,6 Mrd. Euro verzeichnet.

Von Januar bis April 2020 summierte sich der Exportwert auf 59,1 Milliarden Euro (−10,2 Prozent) und der Wert der Einfuhren auf 75,7 Milliarden Euro (−9,5 Prozent).

Hinweis: Da in den Importen auch Lieferungen nach NRW enthalten sind, die hier auf Lager genommen und anschließend in andere Bundesländer weitergeleitet werden, ist eine Saldierung von Exporten und Importen nur begrenzt sinnvoll. (IT.NRW)