Einzelfallprüfung statt Plafond. Der Interministerielle Ausschuss für Exportkreditgarantien (IMA) hat in seiner September-Sitzung den Deckungsrahmen (Plafond) für die Absicherung von Exportgeschäften nach Sri Lanka aufgehoben.

Bis dato galt ein Länderhöchstbetrag von 100 Mio. Euro für Kreditgeschäfte. Künftig werden Deckungsentscheidungen auf Einzelfallbasis getroffen.

Die nun bestehende Regelung ist im besonderen Interesse der deutschen Exportwirtschaft, da sie es dem Bund ermöglicht, auch großvolumigere Einzelgeschäfte in Deckung zu nehmen.

Sri Lanka ist ein Markt mit Potenzial.

Das Land hat in der jüngeren Vergangenheit wirtschaftlich und politisch deutliche Fortschritte erzielt. So bescheinigt der IWF dem Land Fortschritte bei der Liberalisierung seiner Wirtschaft. Für die kommenden Jahre prognostizieren die Experten ein Wirtschaftswachstum von über 4 % p.a.

Die aktuelle Beschlusslage zu Sri Lanka finden Sie unter diesem Link.

 

Quelle:

AGA-Report Nr. 293 / September 2018

Exportkreditgarantien und UFK-Garantien des Bundes

 

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