2014 hat die Bundesregierung damit begonnen, die Deckungsmöglichkeiten für Lieferungen und Leistungen nach Subsahara-Afrika sukzessive auszuweiten.

Erste Erfolge sind inzwischen sichtbar. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres beantragten Exporteure Deckungen für Lieferungen und Leistungen nach Subsahara-Afrika in Höhe von 1,32 Mrd. Euro. Dies ist knapp eine Milliarde mehr als im Sechsmonatszeitraum des Vorjahres.

Daumen hoch auch beim Deckungsvolumen. Im ersten Halbjahr sicherte die Bundesregierung Geschäfte nach Subsahara-Afrika in Höhe von 551 Mio. Euro ab. Damit haben die Absicherungen nach sechs Monaten bereits das Niveau des gesamten Jahres 2017 erreicht.

Erste Früchte trägt auch der Beschluss der Bundesregierung, den Selbstbehalt für Geschäfte mit öffentlichen Bestellern in jenen Ländern von 10 % auf 5 % zu senken, die im Rahmen der G20-Initiative „Compact with Africa“ die Rahmenbedingungen für private Investitionen verbessert haben.

Nur wenige Wochen nach dem Beschluss Anfang Juni hat der Bund zwei größere Ausfuhrgeschäfte zu diesen Bedingungen positiv entschieden.

Dabei handelt es sich zum einen um ein Projekt zur Energiegewinnung und -versorgung im Senegal sowie zum anderen um die Lieferung von Ambulanzfahrzeugen nach Ghana.

 

Quelle:

AGA-Report Nr. 292 (Juli 2018)

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