Die AHK Türkei informiert, dass in der Türkei ansässige Exporteure seit dem 04.09.18 verpflichtet sind, Ausfuhrerlöse innerhalb von max. 180 Tagen in die Türkei zu transferieren und zu mindestens 80 % in die lokale Währung zu konvertieren. 

Die entsprechende Durchführungsverordnung Nr. 2018-32/48 über den Schutz des türkischen Währungswerts wurde am 04.09.18 im Amtsblatt der Türkei veröffentlicht.

Gemäß der Regelung sollen Erlöse aus Exporten durch den in der Türkei ansässigen Exporteur an die am Export beteiligte Bank in der Türkei transferiert werden. Ein Mindestbetrag von 80 % des Ausfuhrerlöses muss zudem in die landesübliche Währung konvertiert werden. Der Überführungszeitraum der betroffenen Erlöse darf 180 Tage nach Durchführung der Ausfuhr nicht überschreiten.

Die Exporteure sind dafür verantwortlich,

• den Erlös der ausgeführten Waren in die Türkei zu transferieren,

• diese bei der das Ausfuhrgeschäft begleitenden Bank in Lokalwährung zu konvertieren,

• innerhalb der Frist die betroffenen Ausfuhrkonten zu schließen.

Banken, welche die Ausfuhr begleiten, sind verpflichtet, den Prozess zu überwachen.

Eine von der AHK Türkei erstellte unverbindliche Übersetzung der Durchführungsverordnung finden Sie hier.

 

Quelle:

IHK Wuppertal-Solingen-Remscheid (Dok. -Nr. 4183348)

IHK Pfalz

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