Die Corona-Krise hat auch Auswirkungen auf die grenzüberschreitende Verbringung von Abfällen. Regelungen sind insbesondere auch, da die Bedingungen in den einzelnen Behörden, Bundesländern und EU-Staaten sehr unter-schiedlich sind, nach Aussage des Umweltbundesamtes (UBA) teils schwer zu erfüllen.

Aus diesem Grund hat das UBA nun die Informationen hinsichtlich der Regelungen zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung der jeweiligen Behörden und Institutionen für die betroffenen Unternehmen zusammengestellt.

Dies soll ermöglichen, einen schnellen Überblick zu aktuellen Anforderungen, Richtlinien und Informationen in der EU, in Deutschland und im Zuständigkeitsbereich der einzelnen Regionalbehörden zu erhalten.

Im Einzelnen stehen auf der Internetseite des UBA folgende Informationen zur Verfügung:

  • Leitfaden der EU-Kommission zur grenzüberschreitenden Abfallverbringung in der Corona-Krise,
  • Informationen der EU-Kommission zum derzeitigen Status der Abfallverberbringung in den Mitgliedstaaten der EU,
  • Kontaktdaten der zuständigen Behörden in den Mitgliedstaaten, die sich mit Fragen im Zusammenhang mit der Umsetzung der EU-Vorschriften für Abfalltransporte und der COVID 19-Krise befassen,
  • Liste der nationalen Maßnahmen hinsichtlich möglicher Restriktionen an den Grenzen von Mitgliedstaaten,
  • Kommunikation der EU-Kommission zu den so genannten „Grünen Korridoren” / „Green Lane“ – Grenzübergangsstellen für Abfalltransporte,
  • Leitlinien der EU-Kommission zu Maßnahmen der Grenzsicherung vor dem Hintergrund des Gesundheitsschutzes und der Grundversorgung mit essentiellen Waren und Dienstleistungen, und
  • Allgemeine Informationen der Bundesregierung zu Grenzkontrollen in Deutschland und Informationen der auf regionaler Ebene zuständigen Länderbehörden in Deutschland.