Seit März 2020 besteht eine koordinierte Verfahrensweise der EU-Mitgliedstaaten zu Corona-bedingten Einreisebeschränkungen an den Außengrenzen der EU.

Zuletzt mit Empfehlung (EU) 2020/912 war den Mitgliedstaaten empfohlen worden, die EU-Einreise von Personen aus 15 Drittländern zuzulassen, auch wenn es sich um „nicht unbedingt notwendige“ Reisen handelt.

Der Kreis der „notwendigen“ Reisen ist in der Empfehlung (EU) 2020/912 in Anhang II festgelegt, normale Geschäftsreisen fallen nicht darunter.

Mit der Empfehlung (EU) 2020/1551 (ABL „L 354“ vom 26.10.2020) sind die bestehenden Reiseempfehlungen der EU aktualisiert worden.

Der Kreis der Drittländer, aus denen die EU-Mitgliedstaaten eine Einreise im Falle nicht unbedingt erforderlicher Reisen zulassen sollten, ist auf 9 Länder zusammengeschrumpft. Der Anhang I der Empfehlung enthält jetzt die Staaten

Australien,
Japan,
Neuseeland,
Ruanda,
Singapur,
Südkorea,
Thailand,
Uruguay.

Ferner gelistet ist – unter dem Vorbehalt der Gegenseitigkeit – China, mit deren Sonderverwaltungsregionen Hongkong und Macau.