Die neuen europäischen Rechtsgrundlagen der Außenhandelsstatistik bringen für die Auskunftspflichtigen bzw. die Anmelder wichtige Änderungen zum Berichtsmonat Januar 2022 mit sich.

Die Änderungen, die sich auf Zollanmeldungen (in der Regel über das IT-Zollsystem ATLAS) auswirken, müssen dabei vom 01.01.2022 an nachvollzogen werden. Die Änderungen, die sich auf Anmeldungen zur Intrahandelsstatistik auswirken, ergeben sich zum Zeitpunkt der Übermittlung des Berichtsmonats Januar 2022 (spätestens am 10. Werktag des Monats Februar 2022).

Sowohl in Zollanmeldungen als auch in Intrastat-Eingangs- und Versendungsmeldungen ist eine neue Liste der Arten des Geschäfts für die Angabe des Erhebungsmerkmals Art des Geschäfts anzuwenden.

Zudem müssen speziell in Intrastat-Versendungsmeldungen zusätzlich zu den bisherigen Merkmalen auch das Ursprungsland der Ware und die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Handelspartners im Bestimmungsland angegeben werden.

Das Statistische Bundesamt (destatis) informiert über die veränderten Berichtspflichten in einem kompakten Änderungsleitfaden, in dem ausschließlich die geänderten bzw. neu hinzukommenden Merkmale erläutert werden.